Startseite + Newsticker
Das Team
Meine Philosophie
Qualifikation
Hundepension
Mein Buch
Mein Shop
Warum Brustgeschirr?
Mein Angebot
Sprühhalsbänder?
Seminare
Beratungs-Hotline
Hund und Krebs
Aus Sicht der Hunde!
"Anti"-Jagdtraining?
Preise
Anfahrt zur Hundeschule
NEWSLETTER!
Clickertraining
Gesundheit / Ernährung
Pubertät!!
"Alpha-Alarm"
"Hunde-Horrorleben"
Spaß-Fotogalerie
Zuhause gesucht!
Tierschutz-Links
Regenbogenbrücke
Gästebuch
Anonym :o)
Kontakt / Impressum
   
 


Eigentlich sollten unsere Hunde vor uns über die Regenbogenbrücke gehen, aber manchmal kommt es anders. An dieser Stelle möchte ich an zwei mutige Seelen erinnern, die ihr Leben aus Spiel setzten und verloren, um andere Menschen zu retten.


Melanie war seit über einem Jahr mit ihrem quirligen und lebenslustigen Mischling Lucky in meiner Hundeschule. Er paßte so gut zu Melanie, die auch immer fröhlich und "gut drauf" war und auch bei allem Streß, den ihr Lucky manchmal bereitete, einen kühlen Kopf behielt und eine unendliche Geduld. Einmal lobte ich sie, wie geduldig sie sei und wieviel Durchhaltevermögen sie habe, aber sie meinte nur "Ach, ich hab ihn doch erst eineinhalb Jahre, da muss ich bestimmt noch länger dran arbeiten!". Andere hätten schon längst aufgegeben, nicht aber Melanie. Auch Helmut mit seiner lieben Art und seinem trockenen Humor war in der Hundeschule immer willkommen.

Jetzt habe ich erfahren, dass sie beide tragisch ums Leben kamen. Beide versuchten, zwei Jungen, die an einer gefährlichen Stelle in den Fluss Mangfall gestiegen und in Not geraten waren, zu retten. Zusammen mit weiteren Helfern konnten die beiden Jungen gerettet werden, aber Melanie und Helmut gerieten in die harmlos aussehenden, aber überaus tückischen Wasserwalzen der Mangfall. Darin wird man herumgeschleudert wie in einer Waschmaschine, beide erlitten schwere Kopfverletzungen. Sie wurden von der Wasserwacht reanimiert, aber der Tod war doch stärker, beide verloren ihr Leben. Melanie am 29. Juli 2009, einen Tag nach ihrem Mann Helmut, mit dem sie im September den zweiten Hochzeitstag gefeiert hätte. Melanie war Organspenderin und so konnte sie doch noch posthum anderen Menschen helfen, was ein kleiner, aber trotzdem grausamer Trost ist, denn bestimmt hätten die beiden gerne noch mehr vom Leben gehabt. Sie waren grade aus einem schönen Urlaub zurückgekehrt, gut erholt und voller Energie, doch dann endete ihr Leben so abrupt. Den Familien der Beiden wünschen wir die Kraft, mit diesem furchtbaren Verlust leben zu können.

Liebe Melanie, lieber Helmut!
Euer Tod hat uns zutiefst erschüttert! Und wir bewundern Euren Mut und Eure Selbstlosigkeit, mit der Ihr für andere Euer Leben gegeben habt. Wir hoffen so sehr, dass Ihr Eure Reise über die Regebogenbrücke gut gemeistert habt und Ihr das Diesseits loslassen könnt. Für Euren Lucky ist gesorgt, ihm geht es gut, aber das wißt Ihr ja sicher längst. Wir werden Euch und Eure fröhliche Art niemals vergessen! Es ist meiner Freundin Michaela und mir eine Freude und eine Ehre, Euch beide gekannt zu haben. Macht's gut!

Lucky lebt jetzt mit zwei lieben Hundekumpels bei Melanies Eltern




Die Wasserwacht des BRK Bad Aibling hat sich vorbildlich um die Reanimierung der beiden Opfer und um die Betreuung von Lucky gekümmert. Wer diese Leistung mit einer Spende honorieren möchte, der kann das tun: Sparkasse Rosenheim, Konto 240008474, BLZ 711 500 00. Dies wäre sicher im Sinne von Melanie und Helmut. In der Hundeschule ist auch eine Spendendose aufgestellt, außerdem kann man sich in Kondolenzkarten eintragen, die dann an die Eltern der beiden geschickt werden.


Hunde zu haben, ist eine wunderbare Art, sein Leben zu intensivieren und zu bereichern. Aber das Leben mit einem Hund ist nicht immer eitel Sonnenschein.
Er saut sich mal so richtig ein und stinkt wie die Pest, er klaut die Wurst vom Teller oder macht etwas anderes, das uns ärgert. Bei so richtig schlechtem Wetter fragen wir uns, warum es ein Hamster nicht auch getan hätte, schließlich bräuchten wir dann nicht raus. Aber wenn uns ein geliebter Hund verläßt, dann hätten wir gerne all seine Macken - und noch ein paar dazu - wieder zurück, wenn er doch nur wieder bei uns wäre! Egal, wie alt ein Hund wird, er geht doch immer zu früh!

Hier finden Sie diejenigen unserer Hunde, die uns schon verlassen haben, die aber immer in unseren Herzen dabei sind. Im Sonnenschein und im Sauwetter!




Und wieder hat sich eine großartige Hundeseele über die Regenbogenbrücke verabschiedet. Am 29. November 2012 um 18.30 Uhr, hat sich unser geliebter, wunderbarer Felix auf seine letzte Reise gemacht.

"Felix", das heißt "der Glückliche" und einen passenderen Namen konnte er gar nicht haben. Sein erstes Jahr in Italien war sicher nicht so doll, aber traumatisch wohl auch nicht. Frau Thöne, sein erstes Adoptivfrauchen liebte ihr "Schnäuzelchen" heiß und innig, auch wenn es für die alte Dame anfangs nicht leicht war mit dem temperamentvollen Junghund. Als sie 2008 ins Pflegeheim kam, zog Felix, wie von Michaela an sein Frauchen versprochen, bei uns ein und brachte einfach nur Freude in unser Leben. Als Frau Thöne starb, war er dann ganz "unser Hund". Sein Wesen bestand aus Freude und Fröhlichkeit, schlechte Laune kannte er gar nicht. Nur wenn Rüden ihn zu sehr bedrängten klebte er ihnen schon mal ein klares "Lass das!" an die Backe, aber formvollendet und ohne jemals einen Hund zu verletzen. Durch seine sanfte Art hat er als wertvoller Helfer in der Hundeschule vielen Menschen und Hunden die Angst vor Hunden genommen und auch in den Kinderkursen hat er ungeschickte Streichler oder Umarmungen niemals übel genommen. Er war immer gut drauf und verzieh alles.

Im Dezember 2011 bekam er neurologische Ausfälle und die Diagnose "inoperabler Hirntumor" schockte uns zutiefst. Aber mit einer B17-Therapie und homöopathischer Unterstützung gewann er zu 100 Prozent seine Lebensfreude und Lebensqualität zurück und konnte wieder wie immer über die Felder sausen und gute Laune verbreiten.Im August 2012 dann der nächste Tiefschlag: Verdacht auf Lungentumor. Drei Monate konnte er gut damit leben, aber in den letzten beiden Wochen ging es immer mehr bergab. Als er seit ein paar Tagen nur noch mit starken Medikamenten, die ihn ständig in eine Art Dämmerchlaf versetzten, hustenfrei war und ein Ultraschall zeigte, dass der Tumor inzwischen riesig war, haben wir uns entschlossen, ihn gehen zu lassen. Seine letzten Mahlzeiten waren Katzenfutter und Hunde-Junkfood-Schälchen und er war nochmal richtig glücklich. Am 29. November war es dann soweit und er durfte, inzwischen 14jährig, in Frieden und im Kreis seiner zwei- und vierbeinigen Familie mit der einfühlsamen Hilfe von Dr. Anna Diehl heimgehen.

Geliebter Felix, wir hoffen, es war auch für Dich der richtige Zeitpunkt, diese Welt zu verlassen. Wir sind uns aber sicher, dass Du inzwischen mit Deinen alten Freunden Fjodor, Pablo und Taco herumtobst und Dich Dein altes Frauchen strahelnd mit einem "Da bist Du ja wieder, mein Schnäuzelchen" in Empfang genommen hat. Sie hat Dich, genau wie wir, über alles geliebt! Sicher flitzt Du jetzt herum, forderst Hunde zum Spielen auf, suchst Leckerchen in den dicken Woken und zeigst allen, was für ein toller Schnuffelhnd Du warst! Du warst ein Sonnenschein, ein Freudebringer, ein Gute-Laune-Hund und wir vermissen Dich und Deine liebenswerte Art so sehr! Du warst Balsam für jede Seele, ein Geschenk des Himmels. Und dort bist Du nun wieder - wie wir alle dort oben beneiden! Irgendwann sehen wir uns wieder, aber bis dahin wirst Du uns so sehr fehlen! Schick uns ein Zeichen, dass es Dir gutgeht, bitte. Wir vermissen Dich, Flixipix, Du wunderschöner, fröhlicher Hundemann! Mach's gut!
Nachtrag: Lieber Felix, Danke für das klare Zeichen, dass es Dir dort oben gutgeht!
Ich bat Felix am Tag nach seinem Tod um ein Zeichen, dass es ihm gutgeht. Ich ging ins Reformhaus, stand an der Kasse, auf der anderen Seite des Ganges ein hohes Regal mit Fruchtschnitten und Schokoriegeln. Ich esse so etwas nicht, deshalb schaute ich auch gar nicht hin, weil mich die Produkte nicht interessieren. Aber aus dem Augenwinkel sah ich plötzlich den Namen "Felix" blitzen. Ich schaute nun doch genau hin und ganz oben auf dem Regal waren drei Displayschachteln für die Schokoriegel "Felix". Und auf jedem Display stand ganz deutlich drauf "Alle lieben Felix". Da musste ich lachen und dachte mir, "typisch Felix ist - immer der kleine Streber, immer eifrig bemüht, alles schnell richtig zu machen." Und so hat er mir kaum eine Stunde nach meiner Bitte nach einem Zeichen den Wunsch erfüllt. Nun bin ich ganz ruhig und denke einfach mit Freude an all die schönen Jahre und Erlebnisse mit ihm, die Trauer ist völlig verflogen. Es war ein langes, schönes Leben, eine kurze Leidenszeit und ein sanfter Tod - das ist weit mehr als die meisten Tierschutzhunde heutzutage erleben dürfen. Dafür sind wir unendlich dankbar!





Bei unserem hinreißenden Beagle-Labi-Mix Taco ging alles etwas langsamer... Durch zwei Schlaganfälle funktionierte sein Hirn rein mechanisch und da kann Denken schon mal etwas dauern. An Gerüchen in der Natur hing er so lange mit seinem Rüssel, dass man meinen konnte, er schreibt erstmal eine Doktorarbeit darüber. Aber etwas konnte er sehr gut - sein Leben genießen. Darauf mußte er allerdings neun Jahre warten, in einem italienischen Tierheim zusammen mit 160 Hunden in einem Gehege... Etliche alte Narben zeugten von dem Aggressionspotential, das dort herrscht. Aber er blieb immer Gentleman, immer lieb, einfach nur ein Goldstück. Er liebte es, im Bett zwischen uns zu schlafen, selbstverständlich mit eigenem Kopfkissen. Aber jeden Abend hatte er vergessen, dass er das darf und so fragte er uns vier Jahre, zwei Monate und zwei Tage lang zu jeder Schlafenszeit aufs Neue "Darf ich?". Und morgens schien er jedesmal glücklich zu sein, dass er dort aufwachte und nicht im Tierheim.

Er war ein Kämpfer, überlebte die Narkosen vom Kreuzbandriss, Kastration wegen Prostataproblemen, Zahnreinigung und Schilddrüsentumor und kam immer wieder auf die fröhlichen Beine. Er genoss seine Physiotherapie alle drei Wochen, schaut bei den Behandlungen seiner Kumpels sehr interessiert zu, was ihm den Beinamen "Der Praktikant" einbrachte. Wer ihn sah, liebte ihn, er strahlte den Charme eines "uralten Welpen" aus.

Sein Tod kam schnell, und damit hätte er sich unserer Meinung nach gern noch Zeit lassen können. Vom ersten Erbrechen bis zum Einschläfern wegen eines einblutenden, inoperablen Magentumors, der sich vor den Magenausgang gelegt hatte und ihn sein eigenes Blut erbrechen ließ, vergingen nur 12 Stunden und das war wahrscheinlich das Schnellste, was er jemals in seinem Leben getan hat. Es war ein Schock für uns, der immer  noch tief sitzt. Aber wir trösten uns, dass er nicht lange leiden musste, sein Leben bei uns fast bis zum Schluss in vollen Zügen genießen konnte und nach einem denkbar schlechten Start im Leben doch noch fast 14 Jahre alt werden durfte.

Liebster Taco!
Du hast da was falsch verstanden, wieder mal: Schnell denken, nicht schnell sterben! Du hättest gern noch Jahre bleiben können, Dein Futter verschlingen, Dich wohlig grunzend im Bett wälzen und uns als unschlagbar liebenswerte Wärmflasche dienen können! Wen sollen wir denn nun jeden Abend einladen, bei uns im Bett sein eigenes Kopfkissen vollzusabbern? Keiner hat so vorbehaltlos sein Fressen verschlungen wie Du! Wir wußten, wenn Du mal nichts mehr frißt, dann ist es ernst. Am 3. Februar war es ernst, da wolltest Du nicht mal Deine Schilddrüsentabletten mit Leberwurst. Und dann mußtest Du uns so schnell verlassen, wir können es noch gar nicht richtig realisieren. Lieber Schatz, wir hoffen, Du siehst nun alle Deine alten Kumpel wieder, die lang vor Dir gehen mussten und kannst auch ein Pläuschchen mit unserem Dali halten. Ob Deine langjährige Tierheimgefährtin Fochina schon oben ist, wissen wir nicht, aber das wirst Du uns alles erzählen, wenn wir uns dereinst wiedersehen. Und wir werden uns wiedersehen, das wissen wir und das tröstet uns zusätzlich. Taco-Taceschi, unser geliebter Tacobär, mach es gut, Du warst der großartigste Uralt-Welpe, den die Welt je gesehen hat! Alle Liebe und Danke, Danke, Danke für die wunderbaren Jahre, die Du uns geschenkt hast!

Deine Frauchen Franziska und Michaela




12 Jahre Hundehölle in Italien, ein Jahr "gutes" Tierheim in Italien und dann nur noch sieben Monate in Frieden und Würde bei uns - das Leben ist manchmal sehr unfair. Unser über alles geliebter Bracco Italiano-Mix Dalí, dieser wunderschöne Rüde, hat uns nach einer Magen-Operation verlassen. Er hatte zwei Fremdkörper im Magen, aber bis das wirklich erkannt wurde, bis der Ernst der Lage wirklich offenkundig war, war es schon zu spät. Er war schon so schwach, dass er die Operation nur um eineinhalb Tage überlebt hat, bevor er von seinem Leiden erlöst werden musste.

Lieber Dalí!

Du warst unser verwunschener Prinz, unser Schokohäubchen, unser Stracciatello und mit Deinen wunderbaren Augen hast Du uns mitten in die Seele und ins Herz geschaut. Du warst so ein vornehmer, feiner, edler Hund und Dein Tod bricht uns und Patricia, der guten Seele von Montegranaro, das Herz! Wir hatten gehofft, dass wir Dich noch viel länger begleiten dürfen, dass Dein unglaublich sanfter Charakter uns noch viel länger bezaubern würde, aber es kam so schrecklich anders. Es ist so tragisch viel falsch gelaufen, bitte verzeih es uns! Wir werden Dich IMMER im Herzen haben, Du einzigartiger Traumhund. Wir vermissen Dich so sehr, Worte können das nicht beschreiben. In ewiger Liebe, Deine Frauchen!




12. Oktober 2011: Die Zeit vergeht so rasend schnell... Eben noch hatten wir 1996 und mich lachte  ein wunderschöner Alaskan-Husky-Junghund mit Riesenohren an - und heute ging meine gute Wonda im hohen Alter von fast 15 1/2 Jahren über die Regenbogenbrücke zu ihren Freunden. Sie begleitete mich treu all die Jahre, wir hatten Höhen und Tiefen miteinander und sie hatte sehr viel Geduld mit mir. Sicher mehr als ich mit ihr, denn in den ersten Jahren war ihr Leben mit mir sicher nicht witzig. Sie war mein Versuchskaninchen für alle möglichen und unmöglichen Erziehungsmethoden, sie ertrug Stachelhalsband und Teletakt, Leinenrucke und tagelanges Ignorieren, nur weil ich Idiot glaubte, das könne sie zu einem gut folgsamen Hund machen. Irgendwann fiel dann auch bei mir der Groschen und ich trainerte gewaltfrei mit ihr. Es war ein langer Weg zu einer Wonda, die schließlich fast überall frei laufen konnte. Bis die Demenz kam. Dieses grausame Vergessen, die Orientierungslosigkeit, das vor-der-Wand-Parken. Sie konnte nur noch angeleint laufen, weil sie sich sonst selbst in Gefahr gebracht hätte. Ihre Knochen und Gelenke machten nicht mehr mit und im letzten halben Jahr baute sie dann immer mehr ab. Das hieß für uns zu erkennen: Wann ist es Zeit, sie gehen zu lassen, wenn sie nicht von allein gehen kann, das Leben aber unerträglich und unwürdig wird? Gestern, nach ihrer letzten Physiotherapie war klar, dass wir ihrem Leben nur noch Tage anhängen, aber keine Qualität mehr geben könnten. Sie konnte kaum noch aufstehen, hatte sich bereits beim Ausgleiten verletzt und war schon oft wie in einer anderen Welt. Heute morgen gegen halb Zehn wurde sie zu Hause auf ihrem Lieblingsplatz, in ihrer vertrauten Umgebung von Dr. Anna Diehl sehr einfühlsam und sanft auf die Reise über die Regenbogenbrücke geschickt.  Es war der richtige Zeitpunkt, wir waren uns ganz sicher.

Meine liebe, liebe Wonda!

Ich danke Dir von ganzem Herzen für all Deine Geduld  mit mir und dass Du so warst, wie Du warst. Du hast Dich nie verbiegen lassen, an und von Dir habe ich soviel gelernt. Du warst eigenständig, eine brillante Jägerin (was mich manchmal zur Weissglut gebracht hat), eine geschickte Mäusebuddlerin, eine ausdauernde Läuferin und einfach ein Schatz. Nur habe ich das manchmal einfach vergessen. Dich geistig so zu verarmen zu sehen, zu ertragen, dass Du nicht mehr richtig laufen konntest, hat mir unendlich wehgetan. Ich hätte Dich noch viel mehr massieren sollen, ich  hätte Dich noch viel mehr streicheln sollen, ich hätte noch viel mehr Geduld mit Dir als tüddeliger Oma haben sollen. Hätte, hätte, hätte..., die Chancen sind verpaßt. Bitte verzeih mir alle Versäumnisse, mein altes Mädchen!! Nur durch Dich habe ich die Hundeschule gründen können, denn Du warst eine großartige Lehrmeisterin. Nun bist Du frei und hast keine Schmerzen mehr, kannst mit Fjodi die große himmlische Misthaufeninspektion organisieren und von oben zuschauen, was wir hier so auf der Erde treiben. Liebe Wondula, paß gut auf Dich auf, wir freuen uns sehr darauf, Dich eines Tages wiederzusehen! Du wirst uns unendlich fehlen, aber in unseren Herzen bist Du für immer präsent.






17 Jahre alt wurde unsere süße kleine Irene oder "das Teilchen", wie wir sie liebevoll nannten. 17 Jahre - aber 16 Jahre davon verbrachte sie in diversen Tierheimen in Italien! Warum sie in dieser langen Zeit niemand adoptieren wollte, ist uns ein absolutes Rätsel. Wahrscheinlich deshalb, weil die meisten Tierheime pro Insasse ein paar Euro pro Tag bekommen - und wer gibt schon Hunde weg, die einem Geld bringen? Aber wir schafften es mit Patricias Hilfe (die gute Seele von Montegranaro), sie dem Tierheim abzuschwatzen und so kam sie letztendlich doch noch in ihre eigene Familie.Die letzten sechs Wochen ihres Lebens verbrachte sie bei uns, viel zu wenig Zeit war ihr noch gegeben.

Sie war liebenswürdig und witzig, hübsch und charmant, aber der Zahn der Zeit hatte schon arg an ihr genagt. Wenn man sie auf den Arm nahm, dann spürte man das Knirschen der Arthrose, ihre Beine waren krumm und schief und auf den Röntgenbildern sah man einen alten Femurkopfbruch, einen alten Kreuzbandriß, Zehengelenksarthrose und noch diverse Baustellen am ganzen Körper. Ihr Appetit wurde immer weniger, es mußten zwei eitrige Zähne gezogen werden. Aber auch dann stellte sich der richgige Hunger nicht wieder richtig ein und beim Ultraschall kam die niederschmetternde Diagnose: Bauchspeicheldrüsenentzündung, Darmentzündung, es sieht nicht gut aus. Aber Irene wäre keine Terriermixdame gewesen, wenn sie nicht hätte kämpfen wollen. Nach zweimal am Tropf ging es ihr wieder etwas besser - aber die Strapazen der Krankheit hatten sie zu sehr geschlaucht. Am Abend des 13. September 2011 fing sie plötzlich sehr stark an zu hecheln, mit fast weißen Schleimhäuten. Nach nur wenigen Minuten starb sie ganz friedlich und ohne Schmerzen in unseren Armen - und hinterließ zwei fassungslose Frauchen, die fest daran geglaubt hatten, dass sie doch noch ein paar Monate länger bei uns bleiben würde. Wenigstens mußten wir nicht den Arzt rufen, Irenchen hat den Absprung auf die Regenbogenbrücke von ganz allein geschafft. Selbstständiger Terrier halt...

Liebes Irenchen,
nun bist Du frei! Nun kannst Du rennen und springen, empört und auffordernd bellen, wenn die Leckereien im Hundeparadies nicht schnell genug verfügbar sind und vor Freude hüpfen, wenn Du sie dann fressen kannst. Nun quält Dich kein Gelenk, kein Gedärm, keine Einsamkeit, kein zu hartes Bettchen, wie Du es jahrelang in den Tierheimen ertragen musstest. Du hattest nur Patricia als Deine gute Seele in Montegranaro und sie und wir hatten uns so sehr gewünscht, Dich noch recht lange verwöhnen zu dürfen.Nun bist Du bei all unseren anderen Schätzchen und doch bist Du auch immer hier, in unseren Herzen. Und da wirst Du auch immer bleiben, auch wenn Du viel zu kurz "unser Teilchen" warst. Servus kleine Maus, Du fehlst uns so, aber wir gönnen Dir Deine Ruhe im Regenbogenland. Irgendwann sehen wir uns wieder und dann wird ordentlich gefeiert!



Kleiner Hund, großes Herz - das war Winni! Aufgewachsen in Griechenland, mitsamt Laden immer mitverkauft, niemand war wirklich für ihn zuständig. Bis er dann nach Deutschland in die Vermittlung kam und ich mich auf den ersten Blick in ihn verliebte! Dieses Gesichtchen, dieser Blick, einfach unwiderstehlich! 2005 zog er bei uns ein.

Kaum war er drei Tage bei uns, würde er fast von einem Hovawart totgeschüttelt, aber er überlebte die Not-OP und wollte leben. Und das tat er auch, und wie. Was konnte dieses  kleine Plüschteil rennen und Spaß haben! Als Michaela ihn 2006 kennenlernte, war er der erste Kleinhund, der ihr wirklich gefiel. Die beiden waren in Nullkommanix ein Herz und eine Seele und er war der seligste Hund, wenn er in ihrem Arm im Bett schlief. Er war immer dabei, gut zu Fuß und guter Dinge.

Ende 2008 wachte er nach einer Zahnsanierung als völlig veränderter Hund wieder auf. Der einstige Schmuser biss ständig und unvermittelt zu, rastete völlig aus. Das MRT zeigte, dass er wohl älter sein mußte, als vom Tierschutz angegeben, denn sein Gehirn war das eines alten Hundes. Für einen großen Hund wäre das ein Todesurteil, denn ein Zusammenleben mit einem großen, aus neurologischen Gründen derart beißenden Hund wäre unmöglich gewesen. Aber er war klein und so blieb er und langsam, aber sicher wurde er durch eine Spezialdiät (wenig Fleisch, viel Gemüse) wieder der alte Schmuser, aber bis dahin dauerte es fast zwei Jahre. Neurologisch aber war er geschädigt und mehr und mehr kam Orientierungslosigkeit, Gleichgewichtsstörungen und eine Art Demenz dazu. Letzte Woche hatte er dann einen furchtbaren, 20 Minuten währenden Krampfanfall, der nur durch eine leichte Sedierung unserer Tierärztin beendet werden konnte, und es war ein Wunder, dass er sich davon überhaupt erholte. In der Nacht auf den 17. Mai 2011 kam ein neuer Anfall mit Atemnot und nun war uns schmerzlich klar, dass es ans Abschiednehmen ging. Eine Besserung seines Zustandes oder Erhaltung der Lebensqualität war ausgeschlossen und so konnten wir ihm nur noch den letzten Liebesdienst erweisen und ihn mit Hilfe von Frau Dr. Ruf bei uns zu Hause, in Michis Armen, in allem Frieden gehen lassen. Er starb in Würde und Ruhe, ohne Atemnot oder Angst, am Ende eines turbulenten Lebens. Die Entscheidung fiel uns, bei aller Trauer, leicht, denn alles andere wäre eine Quälerei  gewesen.

Lieber Winni!

Wir hoffen, auch für Dich war es der richtige Zeitpunkt für Deine Heimreise. Wir wollten Dir weitere Qualen ersparen, weil wir Dich so sehr lieben. Du fehlst uns überall, wir hören Dich immer noch maunzen, wenn Du Hilfe brauchtest oder Hunger hattest. Du warst so ein wunderschöner, verschmuster, weicher "Platschnasenhund" mit so einem starken Charakter, soviel Lebensfreude und Charme. Dich leiden zu sehen war entsetzlich und so bleibt uns nur die Hoffnung, dass Du jetzt frei bist, gesund und wieder herumrennen kannst wie früher! Wir werden Dich nie vergessen, kleine "Chinarolle", Du wirst immer einen ganz besonderen Platz in unseren Herzen behalten! Mach's gut, lieber Schatz, wir lieben Dich so sehr!

Irgend jemand hat mal gesagt: "Wenn es stimmt, dass Hunde nicht in den Himmel kommen, dann will ich nach meinem Tod dahin kommen, wo die Hunde sind!". Dem haben wir nichts hinzuzufügen....


So lernte ich sie in Italien kennen. Da war sie noch vergleichsweise "gut in Schuß"...

Bei uns angekommen war sie zwar klapperdürr und totkrank, aber sie konnte wieder lächeln...

12 Tage. Das war die Zeit im Leben dieser wunderbaren Hündin, die sie wirklich genießen durfte. Mindestens 10 Jahre mußte sie hinter Tierheimgittern verbringen, in Italien. Und was das heißt, das wissen viele von Ihnen...

Ich lernte Baviera kennen, als ich Ende Februar 2011Luzy in Montegranaro abholte. Sie war damals schon eine alte, armselige, ungepflegte Hundeseele, die sich nur nach ein paar Streicheleinheiten sehnte. Nieren- und herzkrank hatte sie nicht mehr viel Aussicht auf schöne Tage in ihrem Leben. Warum habe ich nur so lange gezögert, sie auch noch zu uns zu holen? Gleich mitnehmen wäre nicht gegangen, da sind die bürokratischen Hürden in Italien noch hundertmal höher als hier in Deutschland. Aber hätte ich doch gleich nach meiner Rückkehr alles veranlaßt, sie zu holen! Warum habe ich nur so lange gezögert? Das ist das Einzige, was ich im Zusammenhang mit der Adoption von Baviera wirklich aus tiefstem Herzen bereue. Als ich dann hörte, dass es Baviera schlechter ging, da war klar: Nun soll sie doch kommen, sie wird schon irgendwie hier hineinpassen.

Sie kam am 23. April 2011 zu uns, mit dem nächstmöglichen Transport von AdopTiere.eu. Ihr Anblick schockierte uns, denn sie war in der Zwischenzeit seit unserer ersten Begegnung zu einem elenden, schwachen Häufchen Haut und Knochen abgemagert, konnte kaum laufen. Aber sie kämpfte, sie wollte leben, das Leben fing für sie ja nun überhaupt erst an. So schwach wie sie war, aber im Wald wackelte sie gern über den Weg und sog die guten Gerüche in sich auf. Auf dem Hundeplatz schnupperte sie alles ab und wenn sie nicht mehr konnte, dann legte sie sich ins Körbchen, ließ sich von uns muckelig zudecken und schaute sich das Treiben gemütlich im Liegen an. Autofahren war ihre Leidenschaft, sie wollte immer gleich hineingehoben werden, zum selber Einsteigen war sie ja viel zu schwach. Wir hofften, sie würde von Tag zu Tag stärker werden und uns noch eine ganze Weile begleiten...

Wir päppelten sie, kämmten ihr verfilztes Fell und gaben ihr ihre Würde und bei aller Magerheit ihre Schönheit zurück. Sie hatte wenig Appetit, also ließen wir uns immer wieder Neues einfallen, was ihr schmecken und gleichzeitig guttun könnte. Hühnchen aus der Dose, sogar gekochter Schweinebauch (alles mit der TA abgesprochen), Grillhähnchen. Es gab Hoffnung, auch der Durchfall verging, wir freuten uns über jeden noch so kleinen Erfolg.  Irgendwann mochte sie dann nichts mehr kauen und es gab Nahrung aus der Spritze. Schließlich mochte sie auch das nicht mehr und wir gaben ihr nur noch zu trinken. Wir wußten - sie bereitet sich auf ihre Heimreise vor, es war ihr anzusehen, und wir mußten es auch akzeptieren, dass wir sie verlieren würden. Es war kein Todeskampf, es war ein friedliches Verlassen der Kräfte. Aber das schlimmste für uns war die Entscheidung: Kann sie allein gehen oder müssen wir ihr mit dem Tierarzt helfen?

Am Morgen des 5. Mai legte sich sich auf ihrem Lieblingsplatz in der Küche auf einmal anders herum hin, mit dem Gesicht zum Fenster - zum Himmel. Und als Michaela mal kurz nicht im Raum war (ich war noch auf meiner Nebenjobstelle und damit nicht Zuhause) wagte ihre Seele den Absprung und verließ ihren Körper. Sie starb ganz friedlich, nach 12 Tagen in Freiheit und Würde, gestärkt durch unsere Liebe und Zuneigung und dem Wissen, dass sie am Ende doch noch eine Familie gefunden hatte, die sie uneingeschränkt liebte.

Wir trauern nicht nur um Baviera, die traumhaft schöne Englisch-Setter-Mischlingsdame. Wir trauern auch um alle nicht erlebten Spaziergänge mit ihr. Um jedes nicht mehr erschnupperte Wild in ihrer hübschen Nase. Um jede Streicheleinheit, die wir ihr nicht mehr geben konnten. Um jede leckere Mahlzeit, die sie nicht mehr bekommen konnte. Um all die Millionen verpaßten schönen Momente eines Hundelebens, weil Baviera, diese zarte Seele, Jahr um Jahr in einem Tierheim vegetieren mußte, in dem sich außer der guten Seele Patricia (vielen, vielen Dank für Deine aufopfernde Liebe zu den vergessenen Seelen!) nie jemand für diese sanfte, zurückhaltende Hundedame interessierte.

Leb wohl, unsere liebe kleine Baviera, wir vermissen Dich soo sehr. Und Patricia läßt Dir sagen, dass Du immer einen ganz besonderen Platz in ihrem Herzen einnehmen wirst. Du kannst den anderen dort im Regenbogenland sagen: "Es waren nur 12 Tage, die ich bei meinen Menschen leben konnte, aber es war wenigstens LEBEN und LIEBE."


Er war kein kleiner Hund, er war ein "Konzentrat"

Unser geliebter Dackelmix "Opi" hat seine letzte Reise angetreten. Am 14. Januar 2010 um 17.45 Uhr verlor er den Kampf gegen den Krebs und mit der Hilfe von Dr. Diana Ruf durfte er ganz friedlich bei uns zu Hause in sein ewiges Zuhause gehen.

Wie alt er genau war wissen wir nicht, aber mindestens 12 Jahre auf alle Fälle, eher älter. Den größten Teil seines Lebens verbrachte er in einem italienischen Tierheim und sicher war sein Start ins Leben auch nicht so der Hit, wie man an seinem völlig krummen Körper sehen konnte.  Laufen konnte er nicht mehr viel, aber wozu hat man Personal, dass einen dann im Buggy durch die Welt schiebt? Er war eine kleine, sehr starke Persönlichkeit, die keinen Zweifel daran ließ, was sie mag und was nicht. Hochheben ließ er sich nur von Michaela und mir, denn auch wenn er durch Medikamente schmerzfrei war, so ließ ihn die Erinnerung an unangenehme Berührungen doch mal zuschnappen. Wahrscheinlich hatte er auch daher seinen ursprünglichen Namen: Botolo: Als wir erfuhren, dass das aber so etwas wie "Giftzwerg" heißt, behielt er auch offiziell seinen Kosenamen "Opi".

Auch bei seiner Physiotherapie, die Frau Richter ihm alle zwei Wochen angedeihen ließ und die seine Lebensqualität entscheidend verbesserte, war er auf der Hut, aber er wußte, dass sie es gut mit ihm meinte und zeigte immer sehr klar, wo es drückte und wo es genug war. Im November wurde ein plötzlichen augetretener, sehr bösartiger Krebs bei ihm entfernt und es ging ihm danach mit einer Misteltherapie sehr gut, er war fit wie fast nie zuvor. Aber in der Klinik Dr. Patzig warnte man uns schon vor, dass dieser Krebs sehr stark und schnell streuen würde... Vor zwei Tagen verlor er nun plötzlich fast alle Lebensfreude, fraß nicht mehr und wurde immer schwächer. Leider hörte sein Herz nicht von alleine auf zu schlagen, obwohl er auch einen Herzfehler hatte, und so brauchte er die Hilfe von Frau Dr. Ruf. Nun ist er für immer schmerzfrei und wir danken Gott, dass wir die Chance bekommen haben, ihn ein Stück seines Lebens begleiten zu dürfen.

Und wir trösten uns damit, dass unter seinem Bild des Vereins "Hunde brauchen Hilfe", von dem wir Opi hatten, nun nicht stehen muss, dass ihm leider keine eigene Familie mehr vergönnt war. Das muss leider viel zu oft dort stehen...

Lieber Opi!

Nun hast Du grade Beine und kannst rennen wie der Wind. Wahrscheinlich machst Du den Mädels jetzt schöne Augen und läßt Dein italienisches Temperament strahlen. Wir werden noch lange Dein Schlurfen auf unserem Holzfußboden hören, noch lange darauf warten, dass Du mit einem erwartungsvollen Grinsen beim Futtermachen zuschaust oder im Gang wartest, dass Dich jemand von uns die Treppe herunter in den Garten trägt. Wir werden Dich auf unseren Spaziergängen in Gedanken weiter mittragen, so wie Dich Michi auch oft in der Tragetasche mitgenommen hat. Wir danken Dir, dass Du in dem Tierheim so lange durchgehalten hast, bis wir die Chance bekamen, Dich das letzte Stück Deines Lebens zu begleiten und Dir zu beweisen, dass es doch Liebe gibt. Dass alte Hunde wunderbare Seelen sind, eine echte Bereicherung. Und wir bedauern die Menschen, die sich vor vielen Jahren gegen Dich entschieden haben, denn sie haben eine wunderbare Hundepersönlichkeit verpaßt!

Leb wohl, kleiner Schatz, und grüß uns all die anderen, die schon vor Dir über die Regenbogenbrücke gingen und die wir so sehr vermissen, so wie Dich! Du bist immer bei uns!


Fjodors Grinsen war unvergleichlich!

Am 8. November 2008 um kurz nach 22 Uhr machte sich unser geliebter russischer Sturschädel auf den Weg über die Regenbogenbrücke zu seinem Kumpel Pablo. Im August hatte er ein paar Krampfanfälle und wir dachten schon, er verläßt uns, aber er berappelte sich wieder ganz prima und nahm noch regen Anteil an unserem Leben. Gassigänge, wenn auch nicht mehr lange, waren trotzdem noch eine Freude für ihn. Aber am Freitag und Samstag suchten ihn dann eine Reihe von Anfällen heim, die ihm schwer zusetzten. Als er uns deutlich zeigte, dass er nicht mehr will, aber allein nicht gehen kann, da hat ihn Frau Dr. Ruf bei uns zu Hause, in seiner geliebten Küche, sehr einfühlsam erlöst.

Fjodor wurde ungefähr 1991 in Russland geboren, wo er einige Monate auf der Straße lebte und sogar die Staupe überstand. Viele traurige Jahre verbrachte er in Tierheimen, erst in Twer in der Nähe von Moskau und anschließend im Schwarzwald bei Pro Animale, wo er gut aufgehoben war. Aber Angst vor anderen Hunden hatte er doch noch. Endlich, 1997, wurde das verängstigte Bündel Hund von einer barmherzigen Seele adoptiert wurde. Leider verstarb sein Frauchen ein halbes Jahr später an Krebs und die "Erben" wollten den traumatisierten und gesundheitlich angeschlagenen Hund einfach vom Jäger erschießen lassen. Michaela ließ das nicht zu und nahm Fjodor zu sich, wo sie ihn mit viel Einfühlungsvermögen zu einem gelassenen, lebensfrohen Hund aufbaute. Trotz Staupe, Arthrose, einer Lendenwirbelspondylose, Morbus Cushing, einer überstandenen Krebserkrankung (Fibrosarkom) und ersten Anfällen verlor er nie seine Lebensfreude. Er folgte nicht wirklich perfekt, machte aber auch keine Probleme. Er war eigensinnig und gewitzt, versuchte immer, mit Charme seinen Kopf durchzusetzen, was ihm auch meistens gelang. Er hatte eine ausgeprägte "Bedarfs-Schwerhörigkeit", die einen zur Weißglut bringen konnte, aber er jagte nicht, lief nicht weg, belästigte niemanden und war daher einfach prima. Er wurde fast 17 Jahre alt, davon verbrachte er über 11 Jahre bei Michaela und wir sind sehr dankbar, dass wir ihn kennen und lieben lernen durften.

Lieber Fjodi!

Sag mal, Du alte Stursocke, was sollen wir denn nun ohne Dich machen? Wer steht jetzt in der Küche beim Fressenmachen immer so genial im Weg und sabbert vor Vorfreude den Boden voll? Wer rennt mit wippenden Ohren und einem Gang wie Butler James in "Dinner for One" über die Wiesen? Wer grinst nahezu zahnlos von einem Ohr bis zum anderen, wenn es Leckerchen gibt? Wer läßt sich mit einer ganzen Packung Frolic von der Nachbarin füttern und kommt dann zum Kotzen in den eigenen Garten zurück?  Mannomann, Du fehlst und sooo sehr, aber wir sind glücklich, dass Du in diesem hohen Alter nach nur kurzem Leiden so friedlich gehen konntest. Wir danken Dir für all die schönen Jahre mit Dir, die unser Leben so bereichert haben. Du warst ein Stadthund, "Häuser- und Zäuneschnüffeln" ist immer Deine Leidenschaft geblieben, auch wenn Du gerne mit uns in der Natur warst und ein Feinschmecker in Sachen Misthaufen wurdest. Nun ruh Dich aus, lieber alter Russe, und genieße es, dass Dir nichts mehr wehtut und Du Dich nun so vollfressen kannst wie Du willst, ohne Speck anzusetzen! Zum Abschied wirst Du aber von uns eine Leberwurst mitbekommen, sicher ist sicher! ;o)) Leb wohl, Du einzigartigster, sturster, witzigster, charmantester Hundemann, den wir kannten!


Er war ein edler, sanftmütiger spanischer Edelmann!

Vermutlich Ende 1991 geboren, wurde Pablo im Alter von fast zehn Jahren von der Straße aufgelesen und in einer spanischen Tötungsstation abgegeben. Dort mußte er mitansehen und -hören, wie seine Artgenossen bei lebendigem Leib in die Verbrennungsöfen geworfen wurden! Dass so eine Barbarei nicht ohne seelische Folgen für einen Hund bleibt, wundert sicher niemanden. In letzter Minute von Pro Animale freigekauft kam er dann nach Deutschland. Aber in seiner ersten Bleibe hatte seine Besitzerin nicht allzuviel Verständnis für seine Ängste.

Michaela nahm Pablo öfter in Pflege, wenn die Besitzerin keine Zeit für ihn hatte und schließlich durfte er ganz bei ihr bleiben. Durch ihre Geduld und ihre Einfühlsamkeit konnte er endlich seine Traumata verarbeiten. Jagen war ihm, obwohl Podenco, völlig fremd, denn dazu hätte er sich ja von Michaela entfernen müssen und das machte er nicht. Er war ihr Schatten, sie gab ihm die Sicherheit.

Als ich ihn 2006 kennenlernte, war er ein ruhiger, freundlicher, sanfter Hund geworden, der eine Einheit mit seinem Frauchen Michaela bildete. Er war Mensch und Tier gegenüber grundsätzlich positiv eingestellt, aber unaufdringlich. Nur ab und zu plagte ihn die Eifersucht, wenn er meinte, sein Frauchen teilen zu müssen. Aber auch das bekam Michi gut in den Griff.

In letzter Zeit hatte er nun mit Atemwegsproblemen zu kämpfen, die immer massiver wurden und leider nicht in den Griff zu bekommen waren. Chronischer Husten, resistente Bakterien in den Bronchien, eine zunehmende Kurzatmigkeit und zuletzt noch eine schwere Lungenentzündung, die auf Grund untypischer Symptome nicht rechtzeitig erkannt wurde ließen ihn immer mehr Kraft verlieren.

Als er dann aufhörte zu fressen und wir es auch trotz intensivster Bemühungen nicht schafften, ihn zum Fressen zu bewegen, da wußten wir, dass es nun Zeit ist, Abschied zu nehmen. Wir hofften nur, dass er es allein schaffen würde, seine letzte Reise zu tun. Aber am Montag, den 28. Januar 2008 gab er uns ein klares Zeichen, dass er für diesen letzten Schritt unsere Hilfe brauchen würde. Mit Hilfe von Frau Dr. Ruf und in Michis Armen ging er um 9.40 Uhr ganz friedlich und ruhig über die Regenbogenbrücke zu seinen Hundefreunden.

Wir können es gar nicht in Worte fassen, wie sehr er uns fehlt, was für eine große Lücke er hinterläßt! Kein Pablo mehr, der zum Kuscheln und Schlafen ins Bett hüpft. Kein Pablo mehr, die die Leckerchen aus der Hand rupft wie ein Piranha (das Einzige "unsanfte" Benehmen an ihm). Kein Pablo mehr, der sich mit wild strampenden Beinen im Gras oder Schnee wälzt. Kein Pablo mehr, der leichtfüßig elegant auf den Gassigängen zeigt, dass er eigentlich ein vornehmer spanischer Grande ist. Windhund halt. Wir vermissen ihn unendlich!

Lieber Schatz Pablo!
Wir hoffen, Du hast Deine Reise über den Regenbogen gut gemeistert und bist von vielen netten Hundefreunden in Empfang genommen worden! Jetzt kannst Du endlich wieder tief durchatmen und hast hoffentlich auch wieder so richtig Hunger, damit Dir die Würstchen am Baum gut schmecken. Grüß Buddy von uns, wenn Du ihn siehst, und Toffee und all die Freunde, die vor Dir gegangen sind. Du fehlst uns unendlich, wir sehen und hören Dich überall. Du bleibst in unseren Herzen, wir lieben Dich! Für IMMER!







Da war er noch fit und fidel...


Seit dem 18. November 2007 nachmittags gibt es eine starke Hundepersönlichkeit weniger auf dieser Welt. Viele Wochen hat unser Pflegehund gekämpft, jede neue Chemotherapie geduldig über sich ergehen lassen und sich des Lebens gefreut, denn die Infusionen schlugen gut an. Aber die Tabletten-Chemo hat er nicht mehr vertragen, es ging ihm zusehends schlechter. Er bekam Magenschmerzen, konnte den Urin nicht mehr halten und dann auch nicht nehr den Kot, fiel zusehends ein und war nur noch ein Bild des Jammers.  Nach kurzer, aber unheilbarer Leidenszeit konnten wir ihm dann nur noch helfen, seine Heimreise schmerzlos anzutreten. Er ist in den Armen seines Besitzers und mit sehr einfühlsamer Hilfe von Frau Dr. Seibring von der Veterinär-Uniklinik München ganz ruhig über die Regenbogenbrücke gegangen.


Du warst ein toller Kerl: kraftstrotzend, witzig, aufmerksam, folgsam, verspielt, sanftmütig, geduldig. Wir hätten Dir noch viele Jahre auf dieser Erde gegönnt, aber Deine Zeit war leider doch schon zuende. Wir konnten in Deinen Augen sehen, dass Du nicht mehr wolltest. Du hast Dich noch einmal aufgerafft und bist mühsam auf den Rücksitz im Auto Deines Herrchens geklettert, denn dort hast Du Dich wohlgefühlt und wohl gehofft, es geht jetzt nach Hause. Es waren alle da, die Dir nahe standen, Dein Herrchen, Andreas und wir. Wir hoffen, Du bist uns nicht böse, dass es zwar nach Hause ging, aber eben doch nicht in Deine Münchner Wohnung. Du bist so friedlich und ruhig gegangen und wir hoffen, dass Du uns verstehst, dass unser einziges Ziel war, Dir weitere Leiden zu ersparen. Auch Dein Menschen-Papa hat das so gewollt - weil er Dich geliebt hat. Dich leiden zu sehen war uns allen unerträglich. Wir wünschen Dir, dass Du nun ohne Schmerzen und mit voller Power über die Wiesen im Hundehimmel sausen kannst, den Mädels schöne Augen machst und die Jungs mit Deinem berühmten Bodycheck mit dem Hinterteil aushebelst. Ich hab Dir versprochen, dass im Hundehimmel die Würstchen an den Büschen wachsen und Du Dich nur bedienen musst. Ich hoffe, ich habe nicht zuviel versprochen.

Du fehlst uns, aber wir sind froh, dass Dein Leiden nun ein Ende hat und Dir ein würdiger Abschied möglich war. Vor Deiner Einäscherung konnten wir noch mal von Deiner sterblichen Hülle Abschied nehmen, was für uns ein großer Trost war, weil der Gedanke an eine "Tierkörperverwertung" uns ganz unerträglich ist. Nun steht Deine wunderschön gestaltete Urne mit einem Bild und einer Kerze bei uns auf einem Regal und wir denken oft an Dich. Du wirst sicher schon im Himmel herumtoben, wie Du es auf Erden auch immer gern gemacht hast. Paß auf Dich auf, Buddykowski, und vergiß uns nicht!

Der letzte Spaziergang im Englischen Garten mit Dir war schön, Du Lumpenstrumpf!

Der letzte Spaziergang mit ihm im Englischen Garten war soo schön, aber seine Augen sagten schon "Ich kann nicht mehr!"

Was ist die Regenbogenbrücke eigentlich?

Es gibt eine Brücke, die den Himmel und die Erde verbindet.
Weil sie so viele Farben hat, nennt man sie die Regenbogenbrücke.

Auf der jenseitigen Seite der Brücke liegt ein wunderschönes Land mit blühenden Wiesen, mit saftigem grünen Gras und traumhaften Wäldern.

Wenn ein geliebtes Tier die Erde für immer verlassen muß, gelangt es zu diesem wundervollen Ort.

Dort gibt es immer reichlich zu fressen und zu trinken, und das Wetter ist immer so schön und warm wie im Frühling.

Die alten Tiere werden dort wieder jung und die kranken Tiere wieder gesund.
Den ganzen Tag toben sie vergnügt zusammen herum.

Nur eines fehlt ihnen zu ihrem vollkommenen Glück: Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde so geliebt haben. So rennen und spielen sie jeden Tag miteinander, bis eines Tages eines von ihnen plötzlich innehält und gespannt aufsieht.

Seine Nase nimmt Witterung auf, seine Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß. Es tritt aus der Gruppe heraus und rennt dann los über das grüne Gras.
Es wird schneller und schneller, denn es hat Dich gesehen! Und wenn Du und Dein geliebtes Tier sich treffen, gibt es eine Wiedersehensfreude, die nicht enden will.

Du nimmst es in Deine Arme und hältst es fest umschlungen. Dein Gesicht wird wieder und wieder von ihm geküßt, deine Hände streicheln über sein schönes weiches Fell, und Du siehst endlich wieder in die Augen Deines geliebten Freundes, der so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber niemals aus Deinem Herzen. Dann überquert ihr gemeinsam die Regenbogenbrücke und werdet von nun an niemals mehr getrennt sein...