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Eigentlich sollten unsere Hunde vor uns über die Regenbogenbrücke gehen, aber manchmal kommt es anders. An dieser Stelle möchte ich an zwei mutige Seelen erinnern, die ihr Leben aus Spiel setzten und verloren, um andere Menschen zu retten.


Melanie war seit über einem Jahr mit ihrem quirligen und lebenslustigen Mischling Lucky in meiner Hundeschule. Er paßte so gut zu Melanie, die auch immer fröhlich und "gut drauf" war und auch bei allem Streß, den ihr Lucky manchmal bereitete, einen kühlen Kopf behielt und eine unendliche Geduld. Einmal lobte ich sie, wie geduldig sie sei und wieviel Durchhaltevermögen sie habe, aber sie meinte nur "Ach, ich hab ihn doch erst eineinhalb Jahre, da muss ich bestimmt noch länger dran arbeiten!". Andere hätten schon längst aufgegeben, nicht aber Melanie. Auch Helmut mit seiner lieben Art und seinem trockenen Humor war in der Hundeschule immer willkommen.

Jetzt habe ich erfahren, dass sie beide tragisch ums Leben kamen. Beide versuchten, zwei Jungen, die an einer gefährlichen Stelle in den Fluss Mangfall gestiegen und in Not geraten waren, zu retten. Zusammen mit weiteren Helfern konnten die beiden Jungen gerettet werden, aber Melanie und Helmut gerieten in die harmlos aussehenden, aber überaus tückischen Wasserwalzen der Mangfall. Darin wird man herumgeschleudert wie in einer Waschmaschine, beide erlitten schwere Kopfverletzungen. Sie wurden von der Wasserwacht reanimiert, aber der Tod war doch stärker, beide verloren ihr Leben. Melanie am 29. Juli 2009, einen Tag nach ihrem Mann Helmut, mit dem sie im September den zweiten Hochzeitstag gefeiert hätte. Melanie war Organspenderin und so konnte sie doch noch posthum anderen Menschen helfen, was ein kleiner, aber trotzdem grausamer Trost ist, denn bestimmt hätten die beiden gerne noch mehr vom Leben gehabt. Sie waren grade aus einem schönen Urlaub zurückgekehrt, gut erholt und voller Energie, doch dann endete ihr Leben so abrupt. Den Familien der Beiden wünschen wir die Kraft, mit diesem furchtbaren Verlust leben zu können.

Liebe Melanie, lieber Helmut!
Euer Tod hat uns zutiefst erschüttert! Und wir bewundern Euren Mut und Eure Selbstlosigkeit, mit der Ihr für andere Euer Leben gegeben habt. Wir hoffen so sehr, dass Ihr Eure Reise über die Regebogenbrücke gut gemeistert habt und Ihr das Diesseits loslassen könnt. Für Euren Lucky ist gesorgt, ihm geht es gut, aber das wißt Ihr ja sicher längst. Wir werden Euch und Eure fröhliche Art niemals vergessen! Es ist meiner Freundin Michaela und mir eine Freude und eine Ehre, Euch beide gekannt zu haben. Macht's gut!

Lucky lebt jetzt mit zwei lieben Hundekumpels bei Melanies Eltern




Die Wasserwacht des BRK Bad Aibling hat sich vorbildlich um die Reanimierung der beiden Opfer und um die Betreuung von Lucky gekümmert. Wer diese Leistung mit einer Spende honorieren möchte, der kann das tun: Sparkasse Rosenheim, Konto 240008474, BLZ 711 500 00. Dies wäre sicher im Sinne von Melanie und Helmut. In der Hundeschule ist auch eine Spendendose aufgestellt, außerdem kann man sich in Kondolenzkarten eintragen, die dann an die Eltern der beiden geschickt werden.






Die Regenbogenbrücke

Hunde zu haben, ist eine wunderbare Art, sein Leben zu intensivieren und zu bereichern. Aber das Leben mit einem Hund ist nicht immer eitel Sonnenschein.
Er saut sich mal so richtig ein und stinkt wie die Pest, er klaut die Wurst vom Teller oder macht etwas anderes, das uns ärgert. Bei so richtig schlechtem Wetter fragen wir uns, warum es ein Hamster nicht auch getan hätte, schließlich bräuchten wir dann nicht raus. Aber wenn uns ein geliebter Hund verläßt, dann hätten wir gerne all seine Macken - und noch ein paar dazu - wieder zurück, wenn er doch nur wieder bei uns wäre! Egal, wie alt ein Hund wird, er geht doch immer zu früh!

Hier finden Sie diejenigen unserer Hunde, die uns schon verlassen haben, die aber immer in unseren Herzen dabei sind. Im Sonnenschein und im Sauwetter!


Er war kein kleiner Hund, er war ein "Konzentrat"

Unser geliebter Dackelmix "Opi" hat seine letzte Reise angetreten. Am 14. Januar 2010 um 17.45 Uhr verlor er den Kampf gegen den Krebs und mit der Hilfe von Dr. Diana Ruf durfte er ganz friedlich bei uns zu Hause in sein ewiges Zuhause gehen.

Wie alt er genau war wissen wir nicht, aber mindestens 12 Jahre auf alle Fälle, eher älter. Den größten Teil seines Lebens verbrachte er in einem italienischen Tierheim und sicher war sein Start ins Leben auch nicht so der Hit, wie man an seinem völlig krummen Körper sehen konnte.  Laufen konnte er nicht mehr viel, aber wozu hat man Personal, dass einen dann im Buggy durch die Welt schiebt? Er war eine kleine, sehr starke Persönlichkeit, die keinen Zweifel daran ließ, was sie mag und was nicht. Hochheben ließ er sich nur von Michaela und mir, denn auch wenn er durch Medikamente schmerzfrei war, so ließ ihn die Erinnerung an unangenehme Berührungen doch mal zuschnappen. Wahrscheinlich hatte er auch daher seinen ursprünglichen Namen: Botolo: Als wir erfuhren, dass das aber so etwas wie "Giftzwerg" heißt, behielt er auch offiziell seinen Kosenamen "Opi".

Auch bei seiner Physiotherapie, die Frau Richter ihm alle zwei Wochen angedeihen ließ und die seine Lebensqualität entscheidend verbesserte, war er auf der Hut, aber er wußte, dass sie es gut mit ihm meinte und zeigte immer sehr klar, wo es drückte und wo es genug war. Im November wurde ein plötzlichen augetretener, sehr bösartiger Krebs bei ihm entfernt und es ging ihm danach mit einer Misteltherapie sehr gut, er war fit wie fast nie zuvor. Aber in der Klinik Dr. Patzig warnte man uns schon vor, dass dieser Krebs sehr stark und schnell streuen würde... Vor zwei Tagen verlor er nun plötzlich fast alle Lebensfreude, fraß nicht mehr und wurde immer schwächer. Leider hörte sein Herz nicht von alleine auf zu schlagen, obwohl er auch einen Herzfehler hatte, und so brauchte er die Hilfe von Frau Dr. Ruf. Nun ist er für immer schmerzfrei und wir danken Gott, dass wir die Chance bekommen haben, ihn ein Stück seines Lebens begleiten zu dürfen.

Und wir trösten uns damit, dass unter seinem Bild des Vereins "Hunde brauchen Hilfe", von dem wir Opi hatten, nun nicht stehen muss, dass ihm leider keine eigene Familie mehr vergönnt war. Das muss leider viel zu oft dort stehen...

Lieber Opi!

Nun hast Du grade Beine und kannst rennen wie der Wind. Wahrscheinlich machst Du den Mädels jetzt schöne Augen und läßt Dein italienisches Temperament strahlen. Wir werden noch lange Dein Schlurfen auf unserem Holzfußboden hören, noch lange darauf warten, dass Du mit einem erwartungsvollen Grinsen beim Futtermachen zuschaust oder im Gang wartest, dass Dich jemand von uns die Treppe herunter in den Garten trägt. Wir werden Dich auf unseren Spaziergängen in Gedanken weiter mittragen, so wie Dich Michi auch oft in der Tragetasche mitgenommen hat. Wir danken Dir, dass Du in dem Tierheim so lange durchgehalten hast, bis wir die Chance bekamen, Dich das letzte Stück Deines Lebens zu begleiten und Dir zu beweisen, dass es doch Liebe gibt. Dass alte Hunde wunderbare Seelen sind, eine echte Bereicherung. Und wir bedauern die Menschen, die sich vor vielen Jahren gegen Dich entschieden haben, denn sie haben eine wunderbare Hundepersönlichkeit verpaßt!

Leb wohl, kleiner Schatz, und grüß uns all die anderen, die schon vor Dir über die Regenbogenbrücke gingen und die wir so sehr vermissen, so wie Dich! Du bist immer bei uns!


Fjodors Grinsen war unvergleichlich!

Am 8. November 2008 um kurz nach 22 Uhr machte sich unser geliebter russischer Sturschädel auf den Weg über die Regenbogenbrücke zu seinem Kumpel Pablo. Im August hatte er ein paar Krampfanfälle und wir dachten schon, er verläßt uns, aber er berappelte sich wieder ganz prima und nahm noch regen Anteil an unserem Leben. Gassigänge, wenn auch nicht mehr lange, waren trotzdem noch eine Freude für ihn. Aber am Freitag und Samstag suchten ihn dann eine Reihe von Anfällen heim, die ihm schwer zusetzten. Als er uns deutlich zeigte, dass er nicht mehr will, aber allein nicht gehen kann, da hat ihn Frau Dr. Ruf bei uns zu Hause, in seiner geliebten Küche, sehr einfühlsam erlöst.

Fjodor wurde ungefähr 1991 in Russland geboren, wo er einige Monate auf der Straße lebte und sogar die Staupe überstand. Viele traurige Jahre verbrachte er in Tierheimen, erst in Twer in der Nähe von Moskau und anschließend im Schwarzwald bei Pro Animale. Endlich, 1997, wurde das verängstigte Bündel Hund von einer barmherzigen Seele adoptiert wurde. Leider verstarb sein Frauchen ein halbes Jahr später an Krebs und die "Erben" wollten den traumatisierten und gesundheitlich angeschlagenen Hund einfach vom Jäger erschießen lassen. Michaela ließ das nicht zu und nahm Fjodor zu sich, wo sie ihn mit viel Einfühlungsvermögen zu einem gelassenen, lebensfrohen Hund aufbaute. Trotz Staupe, Arthrose, einer Lendenwirbelspondylose, Morbus Cushing, einer überstandenen Krebserkrankung (Fibrosarkom) und der ersten Anfälle verlor er nie seine Lebensfreude. Er folgte nicht wirklich perfekt, machte aber auch keine Probleme. Er war eigensinnig und gewitzt, versuchte immer, mit Charme seinen Kopf durchzusetzen, was ihm auch meistens gelang. Er hatte eine ausgeprägte "Bedarfs-Schwerhörigkeit", die einen zur Weißglut bringen konnte, aber er jagte nicht, lief nicht weg, belästigte niemanden und war daher einfach prima. Er wurde fast 17 Jahre alt, davon verbrachte er über 11 Jahre bei Michaela und wir sind sehr dankbar, dass wir ihn kennen und lieben lernen durften.

Lieber Fjodi!

Sag mal, Du alte Stursocke, was sollen wir denn nun ohne Dich machen? Wer steht jetzt in der Küche beim Fressenmachen immer so genial im Weg und sabbert vor Vorfreude den Boden voll? Wer rennt mit wippenden Ohren und einem Gang wie Butler James in "Dinner for One" über die Wiesen? Wer grinst nahezu zahnlos von einem Ohr bis zum anderen, wenn es Leckerchen gibt? Wer läßt sich mit einer ganzen Packung Frolic von der Nachbarin füttern und kommt dann zum Kotzen in den eigenen Garten zurück?  Mannomann, Du fehlst und sooo sehr, aber wir sind glücklich, dass Du in diesem hohen Alter nach nur kurzem Leiden so friedlich gehen konntest. Wir danken Dir für all die schönen Jahre mit Dir, die unser Leben so bereichert haben. Du warst ein Stadthund, "Häuser- und Zäuneschnüffeln" ist immer Deine Leidenschaft geblieben, auch wenn Du gerne mit uns in der Natur warst und ein Feinschmecker in Sachen Misthaufen wurdest. Nun ruh Dich aus, lieber alter Russe, und genieße es, dass Dir nichts mehr wehtut und Du Dich nun so vollfressen kannst wie Du willst, ohne Speck anzusetzen! Zum Abschied wirst Du aber von uns eine Leberwurst mitbekommen, sicher ist sicher! ;o)) Leb wohl, Du einzigartigster, sturster, witzigster, charmantester Hundemann, den wir kannten!


Er war ein edler, sanftmütiger spanischer Edelmann!

Vermutlich Ende 1991 geboren, wurde Pablo im Alter von fast zehn Jahren von der Straße aufgelesen und in einer spanischen Tötungsstation abgegeben. Dort mußte er mitansehen und -hören, wie seine Artgenossen bei lebendigem Leib in die Verbrennungsöfen geworfen wurden! Dass so eine Barbarei nicht ohne seelische Folgen für einen Hund bleibt, wundert sicher niemanden. In letzter Minute von Pro Animale freigekauft kam er dann nach Deutschland. Aber in seiner ersten Bleibe hatte seine Besitzerin nicht allzuviel Verständnis für seine Ängste.

Michaela nahm Pablo öfter in Pflege, wenn die Besitzerin keine Zeit für ihn hatte und schließlich durfte er ganz bei ihr bleiben. Durch ihre Geduld und ihre Einfühlsamkeit konnte er endlich seine Traumata verarbeiten. Jagen war ihm, obwohl Podenco, völlig fremd, denn dazu hätte er sich ja von Michaela entfernen müssen und das machte er nicht. Er war ihr Schatten, sie gab ihm die Sicherheit.

Als ich ihn 2006 kennenlernte, war er ein ruhiger, freundlicher, sanfter Hund geworden, der eine Einheit mit seinem Frauchen Michaela bildete. Er war Mensch und Tier gegenüber grundsätzlich positiv eingestellt, aber unaufdringlich. Nur ab und zu plagte ihn die Eifersucht, wenn er meinte, sein Frauchen teilen zu müssen. Aber auch das bekam Michi gut in den Griff.

In letzter Zeit hatte er nun mit Atemwegsproblemen zu kämpfen, die immer massiver wurden und leider nicht in den Griff zu bekommen waren. Chronischer Husten, resistente Bakterien in den Bronchien, eine zunehmende Kurzatmigkeit und zuletzt noch eine schwere Lungenentzündung, die auf Grund untypischer Symptome nicht rechtzeitig erkannt wurde ließen ihn immer mehr Kraft verlieren.

Als er dann aufhörte zu fressen und wir es auch trotz intensivster Bemühungen nicht schafften, ihn zum Fressen zu bewegen, da wußten wir, dass es nun Zeit ist, Abschied zu nehmen. Wir hofften nur, dass er es allein schaffen würde, seine letzte Reise zu tun. Aber am Montag, den 28. Januar 2008 gab er uns ein klares Zeichen, dass er für diesen letzten Schritt unsere Hilfe brauchen würde. Mit Hilfe von Frau Dr. Ruf und in Michis Armen ging er um 9.40 Uhr ganz friedlich und ruhig über die Regenbogenbrücke zu seinen Hundefreunden.

Wir können es gar nicht in Worte fassen, wie sehr er uns fehlt, was für eine große Lücke er hinterläßt! Kein Pablo mehr, der zum Kuscheln und Schlafen ins Bett hüpft. Kein Pablo mehr, die die Leckerchen aus der Hand rupft wie ein Piranha (das Einzige "unsanfte" Benehmen an ihm). Kein Pablo mehr, der sich mit wild strampenden Beinen im Gras oder Schnee wälzt. Kein Pablo mehr, der leichtfüßig elegant auf den Gassigängen zeigt, dass er eigentlich ein vornehmer spanischer Grande ist. Windhund halt. Wir vermissen ihn unendlich!

Lieber Schatz Pablo!
Wir hoffen, Du hast Deine Reise über den Regenbogen gut gemeistert und bist von vielen netten Hundefreunden in Empfang genommen worden! Jetzt kannst Du endlich wieder tief durchatmen und hast hoffentlich auch wieder so richtig Hunger, damit Dir die Würstchen am Baum gut schmecken. Grüß Buddy von uns, wenn Du ihn siehst, und Toffee und all die Freunde, die vor Dir gegangen sind. Du fehlst uns unendlich, wir sehen und hören Dich überall. Du bleibst in unseren Herzen, wir lieben Dich! Für IMMER!







Da war er noch fit und fidel...


Seit dem 18. November 2007 nachmittags gibt es eine starke Hundepersönlichkeit weniger auf dieser Welt. Viele Wochen hat unser Pflegehund gekämpft, jede neue Chemotherapie geduldig über sich ergehen lassen und sich des Lebens gefreut, denn die Infusionen schlugen gut an. Aber die Tabletten-Chemo hat er nicht mehr vertragen, es ging ihm zusehends schlechter. Er bekam Magenschmerzen, konnte den Urin nicht mehr halten und dann auch nicht nehr den Kot, fiel zusehends ein und war nur noch ein Bild des Jammers.  Nach kurzer, aber unheilbarer Leidenszeit konnten wir ihm dann nur noch helfen, seine Heimreise schmerzlos anzutreten. Er ist in den Armen seines Besitzers und mit sehr einfühlsamer Hilfe von Frau Dr. Seibring von der Veterinär-Uniklinik München ganz ruhig über die Regenbogenbrücke gegangen.


Du warst ein toller Kerl: kraftstrotzend, witzig, aufmerksam, folgsam, verspielt, sanftmütig, geduldig. Wir hätten Dir noch viele Jahre auf dieser Erde gegönnt, aber Deine Zeit war leider doch schon zuende. Wir konnten in Deinen Augen sehen, dass Du nicht mehr wolltest. Du hast Dich noch einmal aufgerafft und bist mühsam auf den Rücksitz im Auto Deines Herrchens geklettert, denn dort hast Du Dich wohlgefühlt und wohl gehofft, es geht jetzt nach Hause. Es waren alle da, die Dir nahe standen, Dein Herrchen, Andreas und wir. Wir hoffen, Du bist uns nicht böse, dass es zwar nach Hause ging, aber eben doch nicht in Deine Münchner Wohnung. Du bist so friedlich und ruhig gegangen und wir hoffen, dass Du uns verstehst, dass unser einziges Ziel war, Dir weitere Leiden zu ersparen. Auch Dein Menschen-Papa hat das so gewollt - weil er Dich geliebt hat. Dich leiden zu sehen war uns allen unerträglich. Wir wünschen Dir, dass Du nun ohne Schmerzen und mit voller Power über die Wiesen im Hundehimmel sausen kannst, den Mädels schöne Augen machst und die Jungs mit Deinem berühmten Bodycheck mit dem Hinterteil aushebelst. Ich hab Dir versprochen, dass im Hundehimmel die Würstchen an den Büschen wachsen und Du Dich nur bedienen musst. Ich hoffe, ich habe nicht zuviel versprochen.

Du fehlst uns, aber wir sind froh, dass Dein Leiden nun ein Ende hat und Dir ein würdiger Abschied möglich war. Vor Deiner Einäscherung konnten wir noch mal von Deiner sterblichen Hülle Abschied nehmen, was für uns ein großer Trost war, weil der Gedanke an eine "Tierkörperverwertung" uns ganz unerträglich ist. Nun steht Deine wunderschön gestaltete Urne mit einem Bild und einer Kerze bei uns auf einem Regal und wir denken oft an Dich. Du wirst sicher schon im Himmel herumtoben, wie Du es auf Erden auch immer gern gemacht hast. Paß auf Dich auf, Buddykowski, und vergiß uns nicht!

Der letzte Spaziergang im Englischen Garten mit Dir war schön, Du Lumpenstrumpf!

Der letzte Spaziergang mit ihm im Englischen Garten war soo schön, aber seine Augen sagten schon "Ich kann nicht mehr!"

Was ist die Regenbogenbrücke eigentlich?

Es gibt eine Brücke, die den Himmel und die Erde verbindet.
Weil sie so viele Farben hat, nennt man sie die Regenbogenbrücke.

Auf der jenseitigen Seite der Brücke liegt ein wunderschönes Land mit blühenden Wiesen, mit saftigem grünen Gras und traumhaften Wäldern.

Wenn ein geliebtes Tier die Erde für immer verlassen muß, gelangt es zu diesem wundervollen Ort.

Dort gibt es immer reichlich zu fressen und zu trinken, und das Wetter ist immer so schön und warm wie im Frühling.

Die alten Tiere werden dort wieder jung und die kranken Tiere wieder gesund.
Den ganzen Tag toben sie vergnügt zusammen herum.

Nur eines fehlt ihnen zu ihrem vollkommenen Glück: Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde so geliebt haben. So rennen und spielen sie jeden Tag miteinander, bis eines Tages eines von ihnen plötzlich innehält und gespannt aufsieht.

Seine Nase nimmt Witterung auf, seine Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß. Es tritt aus der Gruppe heraus und rennt dann los über das grüne Gras.
Es wird schneller und schneller, denn es hat Dich gesehen! Und wenn Du und Dein geliebtes Tier sich treffen, gibt es eine Wiedersehensfreude, die nicht enden will.

Du nimmst es in Deine Arme und hältst es fest umschlungen. Dein Gesicht wird wieder und wieder von ihm geküßt, deine Hände streicheln über sein schönes weiches Fell, und Du siehst endlich wieder in die Augen Deines geliebten Freundes, der so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber niemals aus Deinem Herzen. Dann überquert ihr gemeinsam die Regenbogenbrücke und werdet von nun an niemals mehr getrennt sein...