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Ein kleiner "Knackfrosch", der ein Klick-Klack-Geräusch macht. Aber dieser Clicker allein bedeutet dem Hund nichts, er muß seine Bedeutung erst noch lernen. Der Clicker ist ein "konditionierter Verstärker", d.h. er kündigt die Folge eines Verhaltens an. Beim Clickertraining ist die Folge immer positiv. 


Der Clicker selber ist ein "sekundärer Verstärker", er zeigt dem Hund an, daß das, was er gerade macht, richtig ist und nach dem Click eine Belohnung zu erwarten ist. Ein Verstärker ist immer das, was der Hund gerade möchte. Satte Hunde wollen eher keine Leckerchen, ein hungriger Hund will lieber fressen statt spielen. Wichtig ist also, was der Hund in dem Moment, in dem er das gewünschte Verhalten zeigt, selber möchte, und nicht, was der Besitzer meint, was toll für den Hund ist. Also kann auch Schnüffeln im Gras, das Öffnen einer Tür zum Spaziergang oder Sozialkontakt mit Artgenossen eine Belohnung sein.

Ein Verstärker ist alles, was ein Hund gerne mag: Leckerchen, Spiel, Streicheleinheiten, einfach alles, was ihn veranlassen wird, ein bestimmtes Verhalten öfter zu zeigen. Ein "negatives" Beispiel ist das Betteln am Tisch. Ein Hund, der dann etwas bekommt, wird immer wieder betteln, weil er Erfolg mit diesem Verhalten hatte. Dieses Verstärken von Verhalten können wir optimal zur Ausbildung benutzen. Warum nicht gleich belohnen, warum erst clickern? Weil Hunde Handlungen und ihre Folgen nur verknüpfen, wenn beides zur gleichen Zeit erfolgt. Wenn Sie also z.B. verstärken wollen, daß der Hund sich auf ihren Spaziergängen an ihnen orientiert und sie ansieht, dann können sie ihm schlecht ein Leckerchen zuschieben, wenn er fünf Meter von Ihnen entfernt ist. Wenn sie nun hingehen und ihm ein Leckerchen geben, wird er es nicht mehr als Verstärkung für das Anschauen verstehen, denn das ist dann schon zu lange her. Vielleicht wird er meinen, er bekommt das Leckerchen dafür, daß er stehenbleibt, während Sie auf ihn zugehen. Wenn Sie einen Clicker benutzen, können Sie sich mit dem eigentlichen Belohnen auch etwas Zeit lassen, z.B. erst in der Tasche nach dem Leckerchen suchen. Da Sie beim Üben die Belohnung nicht in der Hand halten, giert der Hund nicht ständig auf das Leckerchen oder auf das Spielzeug, sondern "überlegt", wie er an die Belohnung herankommt.


Weil die Stimme nie frei von Emotionen ist. Ein "Fein!" klingt nicht nach dem, was es sein sollte, wenn sie verärgert oder abgelenkt sind. Außerdem geht so ein Wort schnell im allgemeinen Wortbrei unter, den die meisten Hunde sowieso den ganzen Tag hören. Das Clickergeräusch ist stimmungsneutral, weil immer gleich, laut genug, um auch auf Entfernung gehört zu werden, punktgenau und ein Geräusch, das sonst nicht vorkommt. Außerdem ist es "übertragbar", d.h. jemand anders kann eine Übung ihres Hundes anclickern, wenn sie selber nicht selber nachschauen dürfen, z.B. beim Ablegen außer Sicht oder beim Sitz aus der Bewegung, wenn Sie sich lt. Prüfungsrichtlinien nicht umschauen dürfen.


Sie müssen den Hund auf den Clicker "konditionieren": Suchen Sie sich eine möglichst reizarme Umgebung, z.B. das Wohnzimmer, das der Hund meistens in- und auswendig kennt. Nehmen Sie in die eine Hand den Clicker, in die andere Hand Leckerchen, die der Hund besonders gerne mag. Die Leckerchen sollten möglichst klein sein, denn nicht das Kauen, sondern der Geruch und das Hinunterschlucken ist für den Hund das befriedigende Gefühl. Clicken Sie nun einmal und geben Sie dem Hund direkt danach ein Leckerchen. Wiederholen Sie das 5 - 6 mal. Zum Überprüfen, ob der Hund das Click verstanden hat, clicken Sie einmal, wenn der Hund gerade einmal nicht herschaut. Schaut er nach dem Click zu Ihnen und möchte ein Leckerchen, dann hat er verstanden. Fangen Sie an, den Hund zu "formen" (Shaping). Jetzt gibt es nur ein Click, wenn der Hund z.B. auf die rechte Hand schaut, die Leckerchen aber aus der linken kommen bzw. jetzt aus der Tasche genommen werden.


Immer dann, wenn der Hund das macht, was Sie bestärken wollen, z.B. den Blickkontakt auf Spaziergängen, wenn sich der Hund setzt, wenn er Platz macht etc. Dabei dürfen Sie aber nicht zuviel auf einmal erwarten, ein erwünschtes Verhalten wird erstmal geformt. Stellen Sie sich das wie ein "Daumenkino" vor: Jedes Verhalten besteht aus vielen kleinen Schritten. Ein "simples" Hier-Kommando besteht aus vielen Komponenten: Umdrehen nach dem Ruf, sich in Bewegung setzen, schnell laufen, dicht herankommen, bei Ihnen bleiben, möglichst noch dicht und gerade vorsitzen. Das sind allein sieben Komponenten, die wir bestärken müssen, aber wir müssen uns entscheiden, was wir nun zuerst verstärken wollen.


Ein Jackpot ist eine Belohnung für ein besonders tolles Verhalten, z.B. wenn der Hund wirklich im vollen Galopp zu uns herläuft, wenn er sich besonders schnell ins Platz legt usw. Ein Jackpot muß natürlich auch besonders attraktiv sein, ein besonders großes Leckerchen, ein geliebtes Spiel etc.


Nach dem Click ist die Übung beendet, der Hund darf tun, was er will. Meistens wird er sich seine Belohnung abholen. Üben sie z.B. gerade Sitz mit ihm und clicken, wenn er sich eben gesetzt hat, dann darf er auch wieder aufstehen. Wenn er sich dann kein Leckerchen abholt, sondern lieber schnüffeln möchte, dann ist das auch in Ordnung, Sie müssen nur achtgeben, daß sich der Hund nicht in einer Art selbst belohnt, die Sie nicht wollen. Er sollte z.B. nach dem Click nicht gerade die Möglichkeit haben, eine Katze zu jagen.


Auf keinen Fall dürfen Sie den Hund strafen, korrigieren oder "Nein" sagen, denn das hemmt die Kreativität und den Lernprozeß durch Angst und Verunsicherung. Selbstverständlich muß jeder Hund das Abbruchkommando "Nein" kennen, aber im Clickertraining wird es nicht angewandt. Wir können dem Hund aber eine Hilfe geben, und das ist ein Wort wie "Falsch" oder "Schade!". Es wird immer neutral gesprochen und ist lediglich ein Hinweis für den Hund, daß er mit der jetzigen Handlung keinen Click zu erwarten hat.


Weil wir damit den Lernprozeß stören. Der Hund soll ja nicht lernen, daß er sich setzen muß, wenn wir ihm mit der Hand die Kruppe zu Boden drücken, sondern er soll das Verhalten von sich aus zeigen. Soll der Hund sich später auch auf Entfernung setzen, können Sie auch nicht nachhelfen. Der Hund lernt im Clickertraining wie in der Natur, durch Versuch und Irrtum. Durch den Verzicht auf Korrektur und Strafe entsteht zwischen Ihnen und Ihrem Hund ein besonderes Vertrauensverhältnis.


Nein, ganz im Gegenteil. Wenn der Hund ein Verhalten schon zuverlässig zeigt, sich z.B. mehrere Male auf Handzeichen hin zügig legt, dann reduzieren Sie die Leckerchen. Es wird dann nur noch jedes zweite Mal geclickt. (Siehe Verstärkung, weiter unten im Text) Wenn er auch mit diesem Rhythmus das Verhalten sicher zeigt, dann clicken Sie nur jedes dritte Mal und irgendwann gehen Sie dann auf die variable Bestärkung über. "Variabel" bedeutet, daß Sie selber entscheiden, wann Sie ein Verhalten anclicken, der Click nicht mehr in einem festen Verhältnis kommt. Irgendwann brauchen Sie das Verhalten überhaupt nicht mehr oder höchstens äußerst selten zu clicken, der Hund wird es trotzdem immer auf Kommando ausführen. Auch hier ist das Betteln bei Tisch das beste Beispiel. Manche Leute stöhnen " Der bettelt dauernd, obwohl er doch nur ganz selten was bekommt!" und geben damit die Bestätigung, daß gerade die variable Bestärkung äußerst wirksam ist. Man kann es auch mit einem Spieleautomat vergleichen: Wir versuchen es immer und immer wieder, schmeißen Mark um Mark hinein, weil wir wissen, daß wir irgendwann doch mal etwas gewinnen, und sei der Gewinn noch so selten und klein. Die Hoffnung auf den Jackpot hält uns bei der Stange.


Nein, denn der Clicker wird nur eingesetzt, um ein neues Verhalten / Kommando so lange zu trainieren, bis es richtig sicher sitzt. Allerdings sollte auch ein "altbekanntes" Kommando zwischendurch immer mal wieder gelobt werden, das hält es "am Leben" und so wird es immer wieder gerne gezeigt.


Dann loben Sie entweder über die Stimme ode sie imitieren den Click mit einem "Gaumenschnalzer". Viele Menschen nehmen nur den Gaumenschnalzer, der ja dann wirklich immer dabei ist. den darf man dann aber nicht hernehmen, um den Hund z.B. abzurufen oder aufmerksam zu machen. Ich persönlich nehme nur den Gaumenschnalzer, da ich ihn sehr laut und deutlich machen kann.


Bis hierher haben Sie dem Hund lediglich über kleine Hilfen wie Handzeichen nahegebracht, was er tun sollte. Nun beginnen Sie, das Verhalten unter "Signalkontrolle" zu bekommen. Wenn sie bei variabler Bestärkung ganz sicher sind, daß der Hund das Verhalten gleich wieder zeigen wird, dann können Sie das Hörzeichen einführen. Sagen Sie das Hörzeichen immer bevor der Hund die Handlung ausführt. Also "Platz!" nicht erst, wenn sich der Hund wieder hinlegt, sondern ganz kurz vorher. Da er das Hörzeichen ja noch nicht kennt, geben Sie es immer zuerst, dann die kleine Handzeichenhilfe, denn daraufhin hat er sich bislang ja hingelegt. So überlappen sich die Kommandos nicht, sondern der Hund lernt, daß beides, Hör- und Sichtzeichen, für ihn gelten. Ab der Einführung des Kommandos wird aber nur noch das Verhalten verstärkt, daß NACH dem Kommando gezeigt wird. Der Hund wird zum Beispiel nicht geclickt, wenn er Pfötchen gibt, ohne daß Sie es gesagt haben. So kann man Hunden z.B. das Bellen abgewöhnen. Erst auf Kommando beibringen und dann nur noch belohnen, wenn auf Kommando gebellt wird. Wird das Kommando nicht mehr gegeben, stirbt auch das Bellen aus.


Wenn Ihr Hund im Wohnzimmer schon zügig Platz macht, dann heißt das aber noch lange nicht, daß er es auch auf der Wiese oder gar in der Fußgängerzone macht. Immer wieder beobachte ich Leute, die auf ihre "dummen Hunde" schimpfen, weil sie im Menschengewühl nicht Sitz machen. "Er weiß genau, was er soll, er will bloß nicht!" Da tut man dem Hund Unrecht, denn diese Hunde haben noch nicht gelernt, zu verallgemeinern. Sie steigern also die Anforderungen an den Hund schrittweise. Erst wird das Verhalten nur im Wohnzimmer geübt, also in reizarmer Umgebung, dann kommt etwas mehr Ablenkung dazu, es wird z.B. im Garten geübt, dann auf der Wiese, wenn keine anderen Hunde oder Menschen da sind, dann im Angesicht anderer Hunde, dann in belebteren Straßen usw. Bitte stellen Sie sich darauf ein, daß das Kommando vorübergehend etwas schlechter ausgeführt wird. Das gehört zum Lernprozeß. (Stellen Sie sich vor, Sie hätten gerade Lesen gelernt, können es schon recht gut, wenn Sie sich im stillen Kämmerlein konzentrieren und plötzlich sollen Sie Ihrer Tante etwas vorlesen. Vermutlich geht das auf einmal nicht mehr so flüssig, aber mit etwas Übung und der Geduld Ihrer Tante klappt es dann doch nach einer Weile) Vorübergehend dürfen dann auch die Hilfen wie z.B. Handzeichen wieder etwas deutlicher werden. Es nützt allerdings gar nicht, wenn Sie das Kommando nun mit Nachdruck immer wiederholen oder mit der Stimme lauter werden. Ihr Hund ist weder taub noch blöd, er lernt nur gerade und da hat Druck uns auch noch nie wirklich weitergebracht, sondern höchstens frustriert oder geängstigt. Der Hund will ja lernen, also wird er sich auch bemühen.


Mangelnde Konzentration oder Lustlosigkeit haben mehrere Gründe. Zum einen kann einfach die Ablenkung durch andere Reize zu groß sein. Es hat keinen Zweck, ein Verhalten bei zuviel Ablenkung formen zu wollen. Bitte immer daran denken: Zuerst in reizarmer Umgebung trainieren, dann die Reize steigern. Ein anderer Grund ist die mangelnde Motivation. Zum Beispiel sind die Leckerchen für Ihren Hund nicht attraktiv genug oder etwas anderes interessiert den Hund viel mehr. Dann fällt die zu erwartende Bestärkung nicht in den "Appetenzbereich" des Hundes. Ich übe neues Verhalten mit meiner Hündin z.B. zuerst immer mit Wienerlebrocken, die sie heiß und innig liebt. Ich lasse sie vor den Übungen kurz daran schnuppern und auf einmal ist sie mit Feuereifer dabei. Das ist so, als wenn Sie im Radio hören, das im Lottojackpot 20 Millionen sind. Dann ist Ihre Bereitschaft, Geld für Lotto auszugeben sicher größer, weil der erhoffte Nutzen für Sie größer ist. Einen Mulitmillionär wiederum wird das vermutlich nicht sehr reizen, weil er Geld sowieso schon im Überfluß hat. Auf den Hund übertragen heißt das, daß ein satter Hund unter Umständen auch mit Wienerle nicht zum Mitmachen zu begeistern ist. Mit einem hungrigen Hund übt es sich einfach am besten. Generell verfressene Hunde sind die besten Schüler.


Es gibt auch Hunde, die versuchen, uns auf die fantasievollsten Arten dazu zu bewegen, nun doch Futter rauszurücken. Sie springen herum, bellen wie verrückt, zerren vielleicht an unserer Kleidung etc. Wenn sie bemerken, daß das Ausprobieren, welches Verhalten zum Click führt, nicht mehr zielgerichtet ist, der Hund also "totalen Quatsch" macht, dann brechen Sie die Übung ab. Bitte strafen Sie den Hund nicht, packen Sie nur in aller Ruhe Ihre Clickerutensilien zusammen, lassen den Hund links liegen und machen etwas völlig anderes nur für sich. Für den Hund ist dieses Ignorieren das Schlimmste und er wird nach ein paar Minuten sehr motiviert sein, wieder mit Ihnen zu arbeiten.


Unerfahrene Hunde sollten nicht länger als fünf Minuten am Stück üben, danach läßt die Konzentration rapide nach. Bitte beobachten Sie Ihren Hund und beenden Sie die Übung bei einer besonders gelungenen Ausführung. Der Hund wird Ihnen zeigen, was er will: mit Ihnen arbeiten oder etwas anderes tun. Auf Spaziergängen können Sie natürlich trotzdem jeden Blickkontakt und/oder jede Kontaktaufnahme mit Ihnen anclicken.


Das Anspringen sollten Sie natürlich nicht durch die Gabe eines Leckerchens bestärken. Bleiben sie freundlich, aber geben Sie dem Hund das Leckerchen erst, wenn er alle Füße auf dem Boden hat. Er muß nicht Sitz oder Platz machen, sondern einfach nur unten bleiben.


Es gibt mehrere Möglichkeiten: Wenn er z.B. Sitz machen soll, sich aber legt:

A) Sagen Sie "falsch" und geben Sie das Kommando nochmals. Macht der Hund es nun richtig, Click & Belohnung (C&B) Bei unerfahrenen Hunden ist das gut, denn der Hund wird nicht gefrustet und "bleibt am Ball". Der Nachteil ist, daß der Hund sich vielleicht angewöhnt, das Verhalten nur zögerlich zu zeigen oder einfach "irgendwas" auszuprobieren, weil das Schlimmste, was passiert, eine Verzögerung des Clicks und der Belohnung ist.

B) Sagen Sie "falsch" und legen Sie eine kleine Übungspause ein, in dem Sie ein paar Momente wegschauen oder sogar weggehen. Dann versuchen Sie es noch mal. Diese kleine Auszeit kann den Hund motivieren, sich mehr anzustrengen. Eine gute Lösung, wenn A nicht zum Erfolg führt oder der Hund sehr eifrig ist, sich aber öfter irrt. Hunde mit großen Durchhaltevermögen geben nicht so schnell auf.

C) Sie sagen gar nichts, warten nur ab und bestärken dann das richtige Verhalten. Das kann für erfahrene Hunde sehr motivierend sein, birgt aber einen Nachteil: Wenn der Hund bereits auf variabel Bestärkung bei einer Übung eingestellt ist, dann kann er nicht mehr unterscheiden, ob er etwas falsch gemacht hat oder ob sein Verhalten gerade nur nicht verstärkt wird. Hier ist dann wichtig, den Hund mit der Stimme zu loben. Das Lob mit der Stimme ist für ihn dann ein Zeichen, daß er auf der richtigen Fährte ist, ein Schweigen, daß er etwas falsch gemacht hat. Der gleiche Effekt tritt auf, wenn man entweder "falsch" sagt oder nichts, weil gerade zufällig verstärkt wird. Bitte beobachten Sie Ihren Hund und entscheiden Sie dann, welches Verfahren Sie anwenden bzw. von welchem Sie auf ein anderes Verfahren wechseln. Mit ein bißchen Erfahrung, die Sie im Lauf des Trainings ja bekommen, ist das kein Problem. Nochmal: Wann verstärken wir wie? Immerverstärkung: Jedes richtige Verhalten wird geclickt, wir formen damit das Verhalten (Shaping) Verstärkung im festen Verhältnis: wir clicken im Verhältnis 2:1 oder 3:1 etc.. Damit festigen wir das Verhalten, es wird häufig und zuverlässig gezeigt. Variable Bestärkung: Wir clicken nach dem Zufalls- oder Glücksspielprinzip. Damit erreichen wir die größte Sicherheit gegen Aussterben des Verhaltens (ans Beispiel mit dem Betteln denken) Also, ran ans Clickern und einfach anfangen. Es hört sich vielleicht kompliziert an, aber mit der Zeit werden Sie immer sicherer werden. Clickertraining ist sehr fehlertolerant, d.h. wenn Sie aus Versehen etwas falsch bestärkt haben, dann können Sie das entstandene “Fehlverhalten“ schnell wieder durch das richtige Clicken korrigieren. Für den Hund geht die Welt nicht unter und er nimmt keinen Schaden.


Im Internet unter: www.clicker.de