Grundlage der Ausbildung durch positive Bestätigung ist das Clickertraining. Der Clicker ist ähnlich einem “Knackfrosch“, den Sie sicher noch als Spielzeug kennen.
Das “Click-Clack-Geräusch“ markiert das erwünschte Verhalten des Hundes und ist ein Belohungsversprechen. Rein wissenschaftlich ist der Clicker ein sogenannter “Sekundärverstärker“, der die Belohnung ankündigt und durch den der Hund begreift, für welches Verhalten er genau belohnt wird.Die Belohnung ist dann der "Primärverstärker". Das kann ein Leckerchen sein, ein Spiel, Kontakt mit Artgenossen und vieles mehr. Wichtig ist, dass der Hund es selber auch als Belohnung ansieht. In unseren Kursen arbeiten wir gerne mit Leckerchen, weil die meisten Hunde sie einfach gerne annehmen. Allerdings sollten die Leckerchen so klein und weich sein, dass der Hund nicht nach ein paar Übungen satt ist oder stundenlang darauf herumkauen muss.
Ich kann nicht verstehen, wieso manche Hundeschulen den Clicker einsetzen, um den Hunden Tricks beizubringen oder Probleme zu bearbeiten, bei der Grundausbildung aber ohne Clicker arbeiten. Wenn man dem Hund Rolle damit beibringen kann oder unerwünschtes oder sogar gefährliches Verhalten einzustellen, wieso sollte man den Clicker dann nicht für so einfache Dinge wie "Sitz" oder "Hier" verwenden können? Das wäre so, als hätte ich einen Rechner, der die schwierigsten Aufgaben lösen, aber nicht 1 und 1 zusammenzählen kann. Für mich bleibt das einfach unverständlich.
Ich verwende den Clicker in meiner Hundeschule immer, weil ich ihn einfach optimal finde und die guten Ergebnisse und die begeisterten Reaktionen der Hunde täglich sehe.
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